Täuferbewegung
Zum Artikel «Unangepasst, freiwillig und gewaltlos – Rückblick auf 500 Jahre Täuferbewegung» in der «Volksstimme» vom 21. Februar, Seite 6
Ich möchte meinen Brief mit den Gedanken beginnen, die Hanspeter Jecker im ...
Täuferbewegung
Zum Artikel «Unangepasst, freiwillig und gewaltlos – Rückblick auf 500 Jahre Täuferbewegung» in der «Volksstimme» vom 21. Februar, Seite 6
Ich möchte meinen Brief mit den Gedanken beginnen, die Hanspeter Jecker im Schlussabschnitt des oben genannten Artikels beschreibt (Zitat): «Es bleibt zu hoffen, dass auf diese Weise ein stimmiges und adäquates Bild dieser Gemeinschaft entsteht, wo das Bedenkenswerte zum Tragen kommt. Und wenn daraus auch noch hilfreiche Impulse abgeleitet werden können für die je eigene Gegenwart und Zukunft, dann sind solche Gedenkveranstaltungen durchaus sinnvoll.»
Apropos «hilfreiche Impulse»: Ich sehe aus dem genannten Text einen durchaus hilfreichen Impuls (Zitat): «Viele Menschen, die im Verlauf der Geschichte Täuferinnen und Täufer geworden sind, bezeugen gerade dies: Es war der veränderte Lebensstil ihrer täuferischen Nachbarn, der sie auf diese Glaubensgemeinschaft aufmerksam gemacht und der sie sich später angeschlossen hatten.» Daraus wird deutlich ersichtlich, dass Menschen, mit einem authentischen und friedlichen Lebensstil auf ganz natürliche Weise eine positive und ansteckende Wirkung auf ihr Umfeld haben. Dieses Zeugnis hat nichts von seiner Bedeutung eingebüsst! Denn die Welt braucht diese Menschen, die in der Kraft dieses Glaubens wandeln, welcher Gemeinschaft oder Konfession sie auch immer angehören.
Fritz Häuselmann, Gelterkinden