Bastian Baker spielte im «Lindbi»
ch. Auf seiner «Solo Acoustic Tour» machte der Singer/Songwriter Bastian Baker am Donnerstag und am Freitag Halt in Sissach. Im «Lindbergh Pub» an der Rheinfelderstrasse gab der Westschweizer zwei Konzerte. ...
Bastian Baker spielte im «Lindbi»
ch. Auf seiner «Solo Acoustic Tour» machte der Singer/Songwriter Bastian Baker am Donnerstag und am Freitag Halt in Sissach. Im «Lindbergh Pub» an der Rheinfelderstrasse gab der Westschweizer zwei Konzerte. In dieser Konzertreihe tritt der Künstler in minimalistischer Form auf: mit Gesang und akustischer Gitarre, häufig in kleinen Lokalen, was ein persönliches Erlebnis mit seinen Hits, Geschichten vom Tour-Alltag und Interaktion mit dem Publikum ermöglicht.
So war es auch im «Lindbi», bei dem es sich mit jeweils etwas mehr als 100 Zuhörerinnen und Zuhörern um die kleinste Konzertlocation der Tour Bakers gehandelt habe, wie Wirt Lukas Abt sagt: «Das Publikum und der Sänger waren keine zwei Meter voneinander getrennt.» Bei einem Konzert dieser Art ist der Stern des Sängers aufgegangen. Als er mit seiner Gitarre vor Jahren in einer Bar in Zermatt spielte, sass Claude Nobs, der verstorbene Leiter des Montreux Jazz Festivals, im Publikum, der den Lausanner fürs nächste Festival engagieren sollte.
Den über die Landesgrenzen hinaus bekannten Künstler für sein Lokal zu gewinnen, war leichter, als man dies annehmen könnte: David Abt, der die Konzerte im «Lindbergh Pub» plant, habe von Bakers Tour erfahren, den Künstler direkt angeschrieben und prompt eine Zusage erhalten, wie er sagt. Das Konzert am Freitag sei innerhalb eines Tages ausverkauft gewesen, das Zusatzkonzert am Donnerstag in zwei Tagen. Ebenfalls ausverkauft war der Auftritt Bakers am Mittwoch im Liestaler «Elefantehuus».
Die Abt-Brüder ziehen eine positive Bilanz: Die Atmosphäre sei intim gewesen, einerseits durch die Nähe der Zuhörenden zum Künstler, andererseits habe das Publikum dem Musiker phasenweise mucksmäuschenstill zugehört und dann habe Baker die Menge wiederum zum Mitsingen animiert. Lukas Abt: «Es waren zwei ‹coole› Konzerte.»