Die kantonale Verwaltung sei zu gross und beschäftige zu viele Leute – diesen Vorwurf erheben bürgerliche Politikerinnen und Politiker im Baselbiet regelmässig. Die Jungfreisinnigen wollen mit einer Initiative sogar eine Personalobergrenze einführen. Was dabei gerne ...
Die kantonale Verwaltung sei zu gross und beschäftige zu viele Leute – diesen Vorwurf erheben bürgerliche Politikerinnen und Politiker im Baselbiet regelmässig. Die Jungfreisinnigen wollen mit einer Initiative sogar eine Personalobergrenze einführen. Was dabei gerne vergessen geht: Das Parlament sorgt mit seinen Vorstössen selbst für Arbeit in den Amtsstuben. Vorstösse schaffen zwar Transparenz und bringen in Gang, was das Parlament politisch will. Manchmal schiessen sie aber auch über das Ziel hinaus. So reicht die SP-Fraktion an praktisch jeder Landratssitzung mehrere Vorstösse ein. Und
SVP-Präsident Peter Riebli hat kürzlich eine Interpellation eingereicht mit nicht weniger als 34 (!) Fragen. Langweilig wird es der Verwaltung so garantiert nicht.