Zusammenarbeit muss selbstverständlich sein
Zum Artikel «Der Wasserfall bestimmt die Linienführung» in der «Volksstimme» vom 18. Oktober, Seite 5
Gemäss Berichterstattung zum Umbau der ARA Anwil und Oltingen in der ...
Zusammenarbeit muss selbstverständlich sein
Zum Artikel «Der Wasserfall bestimmt die Linienführung» in der «Volksstimme» vom 18. Oktober, Seite 5
Gemäss Berichterstattung zum Umbau der ARA Anwil und Oltingen in der «Volksstimme» vom vergangenen Donnerstag stellt die Linienführung der Kanäle durch das Naturschutzgebiet Tal den Knackpunkt des Projekts dar. Nun komme aber das Tiefbauamt (TBA) dem Amt für Industrielle Betriebe (AIB) – beide sind Organisationseinheiten der Basellandschaftlichen Bau- und Umweltschutzdirektion – entgegen, indem der Abwasserkanal bis zur Talsohle der zu sanierenden Strasse folgen kann.
Ich meine, die Baselbieter Bürgerinnen und Bürger beziehungsweise Steuerzahlerinnen und Steuerzahler müssen bei den Arbeiten der kantonalen Verwaltung davon ausgehen können, dass in allen Fällen eine abteilungsübergreifende, zweckdienliche und zielorientierte verwaltungsinterne Tätigkeit stattfindet. Ist dies nicht die Selbstverständlichkeit, indem wie offenbar im vorliegenden Fall für eine zweckmässige Lösungsfindung zuerst das explizite «Entgegenkommen» von der einen Verwaltungsabteilung gegenüber der anderen geltend gemacht respektive eingefordert werden muss, dann sind bei der verwaltungsinternen Zusammenarbeit dringende Änderungen angezeigt.
Markus Meier, Landrat SVP,