Vereinsreise ans «Eidgenössische» im Bündnerland
Das Eidgenössische Schützenfest findet alle fünf Jahre statt. Wegen der coronabedingten Durchführung auf Heimständen lag das letzte «richtige» Fest jedoch bereits elf Jahre zurück. ...
Vereinsreise ans «Eidgenössische» im Bündnerland
Das Eidgenössische Schützenfest findet alle fünf Jahre statt. Wegen der coronabedingten Durchführung auf Heimständen lag das letzte «richtige» Fest jedoch bereits elf Jahre zurück. Entsprechend gross war die Vorfreude der Feldschützen Bennwil, die im Jahr ihres 150-jährigen Bestehens mit 21 Schützinnen und Schützen sowie sechs Schlachtenbummlerinnen und Schlachtenbummlern ins Bündnerland reisten.
Nach der Anreise mit Chauffeur Andy Althaus und einem Zwischenhalt im Festzentrum Chur, wo die Sportgeräte kontrolliert wurden, erreichte die Gruppe das Schützenhaus Davos-Monstein. Dort sorgte zunächst die elektronische Teilnehmer-ID als Ersatz für das Papier-Schiessbüchlein für Gesprächsstoff.
Nach kurzer Eingewöhnung an die Schiesstunnel zeigten die Bennwiler aber ihre Treffsicherheit und erzielten bereits am ersten Wettkampftag starke Resultate. Den Abend liess die Reisegruppe gemütlich im Hotel und teilweise im Dorf ausklingen.
Am Samstag standen für einige Schützen weitere Stiche auf dem Programm. Die veränderten Lichtverhältnisse verlangten nochmals höchste Konzentration.
Danach war Zeit für Erholung am Davosersee, bevor ein Ausflug ins Sertigtal folgte. Chauffeur Andy Althaus meisterte die engen Strassen souverän. Vor eindrücklicher Bergkulisse genoss die Gruppe ein feines Nachtessen und liess die besten und weniger gelungenen Schüsse des Tages nochmals Revue passieren. Später wurde in Davos auf den gelungenen Tag angestossen.
Nach einem gemütlichen Sonntagmorgen führte die Rückreise über Chur, wo Auszeichnungen und Gaben abgeholt wurden, zurück ins Baselbiet. Auf dem Bennwiler Dorfplatz wurde die 27-köpfige Delegation mit grossem Applaus empfangen. Das Fazit: Die Feldschützen Bennwil treffen auch nach 150 Jahren nicht nur ins Schwarze, sondern verstehen es ebenso, ihre Kameradschaft zu pflegen.
Marianne Oetiker, Feldschützen Bennwil