Zeitung «Volksstimme»

Die Oberbaselbieter Zeitung seit 1882.

Die «Volksstimme» ist Ihre Informationsquelle Nummer 1,
wenn Sie wissen wollen, was im Oberbaselbiet läuft.

Sie ist eine auf lokale Bedürfnisse ausgerichtete Forumszeitung, die allen Meinungen offen steht, so lange sich diese an die demokratischen Spielregeln halten. Das Stammgebiet der «Volksstimme» umfasst den Bezirk Sissach angrenzende Gemeinden – insgesamt sind es 44 Gemeinden, welche von der «Volksstimme» redaktionell intensiv betreut werden. Ziel der Redaktion ist es, die relevanten Ereignisse in Politik, Wirtschaft, Kultur, Brauchtum, Gesellschaft und Sport publizistisch abzudecken. Insbesondere liegt der «Volksstimme» das reichhaltige Vereinsleben in ihrem Verbreitungsgebiet am Herzen.

Die «Volksstimme» hat Tradition.
Sie existiert seit 1882. Bis Ende Oktober 1972 ist die Zeitung zweimal in der Woche erschienen. Seither erscheint sie dreimal pro Woche – dienstags, donnerstags und freitags. Die Auflage konnte seit der Gründung kontinuierlich gesteigert werden von 1600 Exemplaren im Jahr 1893, 3000 Exemplaren 1922, 4000 im Jahr 1942, 5095 im Jahr 1958, 6088 im Jahr 1970, 7014 im Jahr 1979 auf 8077 Exemplare 1990. Aktuell liegt die Auflage bei rund 7'700 Exemplaren.

1885 bis 1949 besorgte der Firmengründer Jakob Schaub-Buser die Redaktion. In den Vierzigerjahren wurde er von seinem Sohn Hans Schaub-Horand unterstützt, der bis 1968 für die Redaktion verantwortlich war. In den 60er-Jahren half zwischenzeitlich dessen jüngerer Sohn Peter mit. 1968 trat auch der ältere Sohn von Hans Schaub, Hansjakob Schaub, in die Firma ein und übernahm Verlag und Redaktion der «Volksstimme». Ab 1993 übergab er die Redaktionsleitung an Robert Bösiger, der sie bis August 2002 innehatte. Auf Bösiger folgte Rolf Wirz. Von 2006 bis im Frühjahr 2011 war Christian Horisberger Chefredaktor, im März 2011 übernahm Patrick Moser interimistisch dessen Posten. Seit dem 1. November 2011 ist Jürg Gohl Chefredaktor der «Volksstimme».

 

Die Technische Evolution

Bis 1967 hatte die «Volksstimme» relativ wenige Bilder, da die Clichés extra in Basel hergestellt werden mussten, was vor allem wegen der Expressbeförderung nach Basel und retour aufwändig und teuer war. Im August 1967 wurde eine Clichémaschine angeschafft, eine Konstruktion eines Sissachers namens Cleis, der mit den Waschmaschinen-Cleis's verwandt war. Die Maschine bestand aus zwei Walzen. Auf einer wurde das Bild abgetastet. Die elektrischen Signale der Fotozelle bewegten einen Stichel, der auf der anderen Walze einen Strichraster in eine Kunststofffolie gravierte. Die Druckqualität war allerdings mittelmässig.

Etwa ab 1972/73 gab es eine qualitative Verbesserung durch Nyloprint-Clichés. Auf einer Reprokamera wurden Rasternegative erstellt und auf eine Nyloprintfolie kopiert. Nach dem Auswaschen war das Nyloprintcliché druckfertig.

Ein weiterer Schritt erfolgte 1980 mit der Umstellung auf Fotosatz und Offsetdruck. Die Bilder wurden auf der Reprokamera in Copyproof (Rasterbild auf Papier) umgewandelt und beim Klebeumbruch an der vorgesehenen Stelle angebracht. Die ganze Seite wurde dann von der Reprokamera in ein Ganzseiten-Negativ umgewandelt und je vier Seiten auf eine Offsetplatte kopiert.

Die vorläufig letzten technologischen Schritte waren: Digitalisierung der Bilddaten mittels einem Scanner, Ganzseitenumbruch am Bildschirm, digitale Fotografie und Wegfall der Filme durch Computer to plate (CTP). Seit dem Relaunch 1995 erscheint die «Volksstimme» im neuen Gewand, nämlich mit farbigem Titel und 6-Spalten-Umbruch. Im Jahr 2007 wurde sie einer sanften Neugestaltung unterzogen und erscheint nun mit variablem Spaltenumbruch.

Gedruckt wurde die «Volksstimme» bis Mitte Dezember 2008 im eigenen Haus (auf einer Rollenoffsetmaschine Solna Distributor). Seither erfolgt der Druck auswärts, was einen allseitigen 4-Farbendruck ermöglicht. Die «Volksstimme» erscheint als "Zwei-Bund"-Zeitung.


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