Nationalstrassen Nordwestschweiz mit knapp 50 Millionen Umsatz 2017

| Fr, 13. Apr. 2018

Die Nationalstrassen Nordwestschweiz AG (NSNW) ist mit dem Verlauf ihres zehnten Geschäftsjahres zufrieden. Die gemeinsame Firma der Kantone Aargau, Baselland und Solothurn hat ihren Umsatz 2017 um 2,3 Prozent auf 49,6 Millionen Franken gesteigert.

Unter dem Strich habe «dank einer verbesserten Kostenstruktur» ein «guter Gewinn» resultiert, teilte NSNW am Freitag mit. Dieser ermögliche eine «angemessene Dividende» zugunsten der Eigentümerkantone sowie eine Rückvergütung an die Hauptauftraggeber Kantone und Bund.

In Zahlen ausgedrückt hat NSNW 2017 laut Geschäftsleiter Werner Dähler 2,9 Millionen Franken Gewinn verbucht, wovon 1,95 Millionen als Dividende an Aargau, Baselland und Solothurn fliessen. In die Reserven gehen 900'000 Franken. Vor dem Gewinn abgezogen wurden die Rückvergütungen, die sich auf 1,7 Millionen beliefen.

Das Unternehmen hat laut Communiqué in seinen ersten zehn Jahren Qualität und Preis optimiert. Der zunehmende Verkehr habe die Aufgabe anspruchsvoller und aufwändiger gemacht. Dennoch sei der Preis in der Leistungsvereinbarung mit dem Bundesamt für Strassen (Astra) in dieser Dekade um insgesamt über 12 Prozent gesenkt worden.

NSNW stellt für die kommenden Jahre weitere Optimierungen in Aussicht, etwa in Planung und Disposition. Es gebe noch «viel Potenzial», hiess es weiter.

Auf Wachstumskurs

Die NSNW stellt im Auftrag des Bundes den betrieblichen Unterhalt der Autobahnen sicher. Der Bund ist seit 2008 allein zuständig für Bau, Betrieb und Unterhalt der Nationalstrassen. Er hat dazu aber keine eigene Organisation, sondern die Aufgabe delegiert.

Drei Nordwestschweizer Kantone hatten dazu eine gemeinsame Firma gegründet und mit dem Bund eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen. Dieses Unternehmen unterhält auch die Nationalstrassen in Basel-Stadt.

Die NSNW betreut ein Autobahnnetz mit einer Gesamtlänge von rund 250 Kilometern und beschäftigte Ende Jahr 182 Mitarbeitende auf 177,6 Stellen. Nach einem Personalabbau im 2015 wächst die Belegschaft nun wieder; so sind 2018 laut Dähler sechs zusätzliche Stellen vorgesehen. (sda.)

 

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