Deponie schürt Ängste

Di, 09. Jan. 2018

Der Diegter Bauer Betrand ­Bollag kämpft gegen die Möglichkeit einer Deponie, deren Ausmasse praktisch bis vor seine Haustür reichen würden. Noch hat der Kanton nichts beschlossen. Der Landwirt sieht sein ­Lebenswerk bedroht – und kämpft. Auch mit der digitalen Social-Media-Keule.

In Diegten ist das Gebiet Isenthal/Asp noch im Rennen als Standort für eine Abfalldeponie. Neben der Deponie Bruggtal, die vergrössert werden soll, könnte die Gemeinde eine neue Deponie für unverschmutztes Aushubmaterial erhalten. Dagegen macht ein Bauer mobil.

Bertrand Bollag sieht nicht nur ein Stück Oberbaselbieter Natur in Gefahr. Hecken, Hochstammbäume, Magerwiesen mit grosser Pflanzenvielfalt, seine Mutterkuhherde – der Diegter fürchtet, sein «Biotop», wie er es nennt, zu verlieren. Seinen Betrieb, den er über 40 Jahre aufgebaut habe und für den auch bereits die Nachfolge geplant sei, würde «unter der Deponie begraben».

Die Deponie würde bis kurz vor seine Haustür reichen, sagt Bollag. Der Kanton hat noch nicht beschlossen, wo die neue Anlage gebaut wird. Auf einen Brief an Regierungsrätin Pegoraro habe Bollag noch keine Antwort erhalten.

Mehr dazu in der «Volksstimme» vom Dienstag.

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