Steigt die 1. August-Feier von der Sissacher Fluh herab?

| Do, 07. Sep. 2017

Der Sissacher Gemeinderat prüft derzeit, ob die Nationaltagsfeier künftig nicht mehr auf der Sissacher Fluh, sondern im Dorfzentrum durchgeführt werden soll. Ein entsprechendes Schreiben an die Vereine löst gemischte Reaktionen aus. Diese, so der Plan, sollen sich bei der Organisation beteiligen. Mehr dazu in der «Volksstimme» vom Donnerstag. 

«Wäre Ihr Verein unter Umständen bereit, bei der Organisation mitzutun – zum Beispiel im Bereich der Verpflegung», so die Frage des Sissacher Gemeinderats Robert Bösiger an die Vorstände der Sissacher Vereine. Es geht um die 1.-August-Feier, die in den vergangenen vier Jahren jeweils auf der Sissacher Fluh stattgefunden hat, im nächsten Jahr aber möglicherweise an einen neuen Ort verlegt wird. Die Gemeinde prüft derzeit Alternativen. Insbesondere der Strichcode ist im Gespräch, aber auch Allmend und Ebenrain seien vorstellbar, so Bösiger. 

Mit ihren Umzugsplänen will die Gemeinde zum einen mehr Menschen im Dorf die Nationaltagsfeier ermöglichen. «Es gibt einige Leute, denen die Sissacher Fluh zu abgelegen ist», sagt Bösiger. Zum anderen geht es auch darum, die Vereine wieder einzubeziehen. Diese reagieren gemischt auf die Post vom Gemeinderat, wie Bösiger sagt. Der Turnverein Sissach, der in der Vergangenheit bereits Nationaltagsfeiern organisiert hat, zeigt sich aber nicht abgeneigt. «Für die Vereine bietet der Anlass eine Chance, Werbung zu machen», sagt Präsident Markus Speiser. Beim Restaurant Sissacherfluh nimmt man den drohenden Monopolverlust am 1. August derweil sportlich auf.

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