Wand versprayt, Brunnen kaputt

Fr, 14. Jul. 2017

Ob ein mit Vorschlaghammer malträtierter Dorfbrunnen, ein geklauter Dolendeckel mitten auf der Strasse oder Graffitis an Wänden und Dorfeinrichtungen: Gemeinden im Oberbaselbiet haben zunehmend mit Vandalismus zu kämpfen. ­Roland Walter von der Baselbieter Polizei bestätigt die Einschätzung von Gemeindepräsidenten aus der Region.

«Sachbeschädigungen haben in den vergangenen Jahren zugenommen», sagt Walter auf Anfrage. Die Gemeinden gehen damit unterschiedlich um. Ernst Möckli, Gemeindepräsident von Anwil, zeigt jeden Vorfall an. Das sei alles, was der Gemeinderat neben sporadischen Kontrollrundgängen tun könne. 2014 hätten Sachbeschädigungen die Gemeinde 20 000 Franken gekostet. Walter von der Polizei widerspricht der gängigen Einschätzung, dass eine Anzeige nichts bringe: 15 Prozent der Fälle wurden 2016 aufgeklärt. Jeder siebte Sachbeschädiger wird demzufolge geschnappt.

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