In grossen Lettern wurde über die angestrebte Fusion der Gemeinden Rünenberg, Kilchberg und Zeglingen berichtet. Dabei ging völlig unter, dass auch Gemeinden an der oberen Ergolz ihre Kräfte bündeln wollten, aber auf keinen grünen Zweig kamen.
Dr. ...
In grossen Lettern wurde über die angestrebte Fusion der Gemeinden Rünenberg, Kilchberg und Zeglingen berichtet. Dabei ging völlig unter, dass auch Gemeinden an der oberen Ergolz ihre Kräfte bündeln wollten, aber auf keinen grünen Zweig kamen.
Dr. Wischtlblouer
In den kleineren Oberbaselbieter Gemeinden grassiert die Angst, vom dauerhaft klammen Geltverschwinden im Landvogt- oder Trump-Stil annektiert und finanziell ausgebeutet zu werden. Insbesondere in Oomelingen mit der eben gerade Luxus-sanierten Farnsburg ist die Sorge gross, dass der grosse Nachbar den Tourismus-Hotspot Nummer Eins einsacken und mit einem Drehtürli mit Münzschlitz (neu auch mit Twint) versehen möchte.
Aus diesem Grund hat man die Fühler gen Osten ausgestreckt, um die Kräfte zu bündeln. Doch in Hämmike hat man jeweils Hemmige, wenn der grosse Bruder von nebenan anklopft. Zum einen machte die Oppositionsgruppe UFO («Unser Feind Ormalingen») ordentlich Stimmung gegen die Annäherungsversuche. Viel lieber würde man sich mit dem ennet dem Hübel liegenden Waldgrotten-Dorf ins Gemeinde-Bett legen, mit dem man ja schon die Verwaltung teilt. Überdies zeigte man sich über den vom Ormalinger Gemeindebreesi vorgeschlagenen Fusions-Arbeitstitel «RiGoLo» gar nicht amused.
Neidische Blicke
Noch weniger kooperativ für ein gemeinsames «OrHeRo», «HeRoOr» oder «RoOrHe» zeigte sich das Dorf unterhalb der Roten Fluh. Hier scheiterten die Fusionsverhandlungen schlichtweg daran, dass sich kein Gemeinderat der Sache annehmen konnte, der sich noch im Amt befand.
Entsprechend sind die Fusionsverhandlungen der drei Oberbaselbieter Gemeinden ins Stocken geraten. Neidisch schaut man von Oomelinge den Hübel hinauf, wo sich RüKiZe gefunden zu haben scheinen.