Ehrliche Wahl
Kurzbotschaften auf Wahlplakaten sind heute Standard. «Zämme. Vorwärts. Baselbiet», liest man auf den Plakaten von Philipp Schoch, «respektvoll, zielorientiert, kompetent», auf jenen von Matthias Liechti. Werte, die sich ...
Ehrliche Wahl
Kurzbotschaften auf Wahlplakaten sind heute Standard. «Zämme. Vorwärts. Baselbiet», liest man auf den Plakaten von Philipp Schoch, «respektvoll, zielorientiert, kompetent», auf jenen von Matthias Liechti. Werte, die sich heute auch gut auf den Plakaten machen würden, sind «ehrlich» und «authentisch». Aus meiner Sicht kann ich ehrlich sagen, dass ich beiden Politikern zutraue, dass sie das Baselbiet «zämme» vorwärtsbringen wollen, und dass beide als Regierungsrat respektvoll, zielorientiert und kompetent handeln würden.
Doch zurück zur Ehrlichkeit: Philipp Schoch politisiert durch und durch grün. Seine Parteizugehörigkeit ist allerdings auf den Wahlplakaten nicht zu erkennen. Aus seinem Wikipedia-Eintrag erfahren wir nicht, dass er zehn Jahre lang Präsident der Grünen Baselland war. Wie sein Vorgänger, Isaac Reber, hat auch Philipp Schoch beim Aushang seiner Plakate gegen die im Baselbiet geltende 6-Wochen-Sperrfrist verstossen.
Matthias Liechti gibt sich hingegen auf seinen Plakaten klar als bürgerlicher Politiker zu erkennen. Dafür sprechen die Logos seiner SVP sowie jene von FDP und der «Mitte». Ich erlebe Matthias Liechti im politischen Alltag stets authentisch und ehrlich. Als ehemaliger Präsident einer kleinen Gemeinde ist er nahe bei den Menschen und weiss, wo der Schuh drückt. Es ist ein Gewinn, dass sich der überlegte Denker nun dazu entschlossen hat, sich als Regierungsrat den Herausforderungen des Baselbiets zu stellen. Stimmen Sie am 14. Juni für Matthias Liechti.
Matthias Ritter, Landrat SVP, Diegten