Mit Hut, Schal und Rute

Do, 06. Dez. 2018

Anna Uebelhart

Während eine Ladung «Grättimanne» im Rotorofen – einem Ofen, der so konzipiert ist, dass die Hitze von der Seite kommt – vor sich hinbackt, bereitet ein Team von vier Mitarbeitern bereits den nächsten Teig vor. Die zunächst unförmigen Teigklumpen werden innerhalb kürzester Zeit durch gekonnte Handgriffe zu kleinen Meisterwerken geformt. Je nach Bestellung werden die essbaren Männer mit Hagelzucker, Sultaninen, aus Teig ausgestochenen Knöpfen, Schals und Hüten sowie Pfeifen oder Ruten verziert.

Der Arbeitstag beginnt für die Bäckerinnen und Bäcker schon vor Mitternacht. Nachdem die üblichen Aufgaben für das Tagesgeschäft erledigt sind, konzentriert sich der ganze Betrieb auf die Herstellung der Grättimänner. Bereits seit elf Tagen steht der Kassenschlager im Zentrum der…

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