Gastfamilien leisteten Grossartiges

Mi, 03. Jan. 2018

Noch stehen alle Beteiligten unter dem Eindruck des Taizé-Treffens von Jugendlichen aus ganz Europa in der Region Basel. Die Bilanz sei positiv, auch wenn es verhaltene Kritik gibt. Auf Unverständnis stösst, dass kein Mitglied der Baselbieter Regierung den jungen Menschen seine Aufwartung machte.

Das Taizé-Treffen hat rund 20 000 Jugendliche und junge Erwachsene in die Region Basel gelockt. Hunderte von Gastfamilien haben Menschen aus Weissrussland, Polen, Italien oder Spanien während einiger Tage beherbergt. Der Sissacher Pfarrer Matthias Plattner, verantwortlich für die Gastfamilien im Oberbaselbiet, zeigt sich «sehr zufrieden» über den Verlauf des Grossanlasses. Allein in Sis­sach wurden 290 Plätze für Gäste besetzt. Aber auch in anderen Ober­baselbieter Gemeinden und sonst in der Region habe man grosse Gastfreundlichkeit bewiesen.

Dies sieht auch Hanspeter Siegrist so, der mit seiner Frau Kathy zwei junge Polinnen beherbergt hat. Es seien äusserst angenehme junge Frauen gewesen, die sich sehr interessiert an der Schweiz und deren Kultur gezeigt hätten. «Es gab einen anregenden gegenseitigen ­Austausch.» Ähnliches habe er von andern Gastfamilien gehört.

Kritisches ist, wenn man sich umhört, kaum zu erfahren. «Nicht optimal» sei die Versorgung in der St. Jakobshalle in Basel gewesen. Das Essen sei «eher lieblos» verteilt worden. Viele Teilnehmende seien hungrig zu ihren Gastfamilien zurückgekehrt, heisst es etwa. Plattner hat diese Klagen auch gehört, relativiert aber: «Bei einem solchen Ansturm ist es schwierig abzuschätzen, wie viele kommen.» Die Organisatoren hatten mit 17 000 Gästen gerechnet, gekommen seien aber 20 000.

Mehr dazu in der «Volksstimme» vom Donnerstag.

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