Rekord für die kleine Schwester

Do, 07. Dez. 2017

Das Damenteam des EHC ­Zunzgen-Sissach steckt in der zweithöchsten nationalen Liga im Keller fest. Abhilfe schaffen soll eine junge ehemalige Schweizer Meisterin und Nationalspielerin – und eine ­rekordhohe Zuschauerzahl am Samstag.

80 Zuschauer haben in der Qualifikationsphase der höchsten Schweizer Eishockeyliga bei den Frauen die Spiele des Meisters ZSC Lions durchschnittlich besucht. Dies ist der höchste Durchschnittswert, den ein Team im Schweizer Fraueneishockey vorweisen kann. Der EHC Zunzgen-Sissach hat sich zum Ziel gesetzt, diesen Wert zu übertreffen.

ZS zuschauertechnisch gut dabei

Die Zuschauerzahlen im weiblichen Klubeishockey seien «bedauerliche Werte», schreibt der Verein in seinem Aufruf. Für Samstag wagt er deshalb einen Rekordversuch: 250 Zuschauerinnen und Zuschauer sollen dem Kellerduell gegen Neuenburg am Samstag beiwohnen. Der Eintritt ist kostenlos, zudem lockt ZS mit Glühwein, Raclette und Würsten.

Der Andrang auf der Sissacher Kunsteisbahn kann sich sehen lassen. Sowohl beim männlichen Fanionteam in der zweiten Liga (228 Zuschauer pro Heimspiel) als auch beim «Zwöi» (100) glänzt ZS in den offiziellen Statistiken in dieser Sparte als Anführer der Liga.

Die Frauen haben mit 57 Zuschauern pro Heimspiel nicht nur den zweitbesten Zuschauerdurchschnitt ihrer Liga, auch in der höchsten Liga gibt es nur zwei Vereine, die mehr Publikum anziehen. Die Rekord­aktion vom Samstag ist aus diesem Blickwinkel nicht eine Sissacher Aktion, sondern ein allgemeiner Aufruf des Fraueneishockeys, der kleinen Schwester des zweitbeliebtesten Schweizer Sports.

Mahr dazu in der «Volksstimme» vom Donnerstag.

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