Kosten zwingen zum Umdenken

Do, 09. Nov. 2017

Sich abzeichnende Kreditüberschreitungen bei den bereits ­beschlossenen Schulbauprojekten haben den Itinger Gemeinderat bewogen, die Planung zu stoppen. ­Entscheide sind an der Gemeindeversammlung im Dezember zu erwarten.

Die Schulraumplanung hält die Gemeinde Itingen nach dem bereits im Dezember 2016 beschlossenen und im Frühsommer 2017 aus Kostengründen vom Gemeinderat vorerst gestoppten Neubauprojekt des Kindergartens auf Trab. Das kam am Info­abend am Montag deutlich zum Aus­druck.

Gemeindepräsident Martin Mundwiler konnte neben den Interessierten aus der Bevölkerung, namentlich Leute mit einem direkten Bezug zur Schule, auch die Mitglieder der eigens eingesetzten Arbeitsgruppe (AG) sowie Fachpersonen der involvierten Planungs- und Architekturbüros begrüssen.

AG-Präsident und Gemeinderat Silvio Strub hielt einleitend fest, dass nach den heutigen Informationen die Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2017 erste Entscheidungen treffen werde, wie es mit dem Kindergarten und der Primarschule weitergehen soll.

Auf Vorstoss aus der Bevölkerung hat der Gemeinderat eine Machbarkeitsstudie für einen Kindergarten auf der grünen Wiese auf dem gemeindeeigenen sogenannten Coop-Land zwischen der Bahnlinie und der Gstaadmatt­stras­se erarbeiten lassen. Die Baukosten bezifferte Strub auf rund 1,6 Millionen Franken. Zusammen mit dem Wert des Landes von 400 000 Franken, den Kosten für ein Provisorium von etwa 200 000 Franken sowie für die Zonenplanänderung ergäben sich Anlagekosten von etwa 2,3 Millionen Franken.

Mehr dazu in der «Volksstimme» vom Donnerstag.

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