Angestellte der ehemaligen Aerni Fenster AG sollen künftig in Mazedonien arbeiten

| Do, 13. Jul. 2017

Seit Juni gehört die ehemalige Aerni Fenster AG in Arisdorf zum Thuner Unternehmen Daniel Ruchti AG, beziehungsweise neu zur Ruchti Aerni AG. Auf die feierliche Übernahme folgt zwei Wochen später die Mitteilung, dass die Kunststofffenster künftig im Werk Skopje produziert werden sollen. Mehr dazu in der «Volksstimme» vom Donnerstag. 

Für 20 Mitarbeiter heisst dies wohl, neue Arbeit zu suchen. Der Fensterproduzent kommuniziert diese faktische Massenkündigung allerdings auf eigenartige Weise. In einem Schreiben teilt er den Arbeitnehmern mit, dass sie künftig beim Ableger in Skopje angestellt seien – unter Vorbehalt von Anpassungen etwa bei der Lohnstruktur an die Gegebenheiten in Mazedonien. Den Angestellten stünde es allerdings frei, den Übergang abzulehnen.

Kommentare

Ich arbeite für die Ruchti Aerni AG, vorher seit Jahren für Aerni. Die Darstellung ist schlichtweg falsch. Der Inhaber muss rechtlich diese Jobs in Mazedonien anbieten. Es wird auch mit der Gewerkschaft versucht, dass alle einen Job haben werden, in der Schweiz. Der Betrieb hätte alle Mitarbeiter verloren früher oder später, da wir rote Zahlen hatten, so wird der Grossteil der Stellen gerettet.

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